Vom Rhein an die Elbe: Die 500. Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst

Stefanie Knörr aus Bonn leistet seit Mitte Oktober bei der Dresdner Organisation arche nova e.V. einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Sie ist die 500. Freiwillige im BFD bei den Paritätischen Freiwilligendiensten Sachsen gGmbH.

Bis vor kurzem wusste Stefanie Knörr nichts über den Bundesfreiwilligendienst und eigentlich suchte die studierte Ethnologin eine Aufgabe in der Entwicklungszusammenarbeit, als sie bei arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. auf die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes traf.

„Klang spannend und hieß nicht nur neue Netzwerke im gewünschten Bereich sondern auch noch eine schöne neue Stadt kennen lernen“, so Stefanie, die als 500. BFDlerin bei den Paritätischen Freiwilligen willkommen geheißen wurde. Sie feiert bald ihren 30. Geburtstag und stammt eigentlich aus Bonn.

 

Der Start war superfreundlich, gemeinsam mit anderen Freiwilligen, die mit kurzen Vorsprung ihren Dienst bei arche noVa begonnen haben, wird sie sich in den nächsten Monaten insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung von Spendern einsetzen. Stefanie ist überzeugt, dass sie hier viel lernen kann, schon am ersten Tag unterstützt sie die Übersetzung von Förderanträgen und Homepagetexten. Ihr Aufgabenspektrum umfasst auch die Unterstützung der Pressearbeit, aber Stefanie hofft neben den Routinearbeiten auch noch „ihren“ Bereich zu finden, wo sie ihre Talente und Fähigkeiten besonders gut einbringen kann. Sie will das kommende Jahr als  Orientierungszeit nutzen und danach auch hauptberuflich in die Welt der Entwicklungszusammenarbeit einsteigen und ist froh, eine Organisation, die in diesem Bereich tätig ist,schon mal gründlich kennen lernen zu können.

arche noVa engagiert sich weltweit in der Nothilfe und in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit , darunter in Syrien, dem Nordirak, in Kenia und auf den Philippinen. Im Mittelpunkt der Hilfe steht dabei meist das Lebensmittel Nummer eins: Wasser. Aberauch hier vor Ort setzt sich der Verein für Menschen in Not ein. Was vielleicht noch nicht alle wissen: arche noVa hat einen Sachmittelfonds für Flüchtlingshilfe in Sachsen aufgelegt. Vereine und Initiativen die Flüchtlingen oder Asylsuchenden beim Ankommen, Orientieren und Einleben zur Seite stehen, können einen Antrag auf Kostenübernahme für ihre Hilfsprojekte stellen. Ein Förderung von bis zu 500 Euro pro Projekt ist möglich. Für die fachliche und persönliche Begleitung in der Einrichtung sorgt die erfahrene Anna-Luise Sonnenberg, die schon seit fast drei Jahren bei arche noVa tätig ist und in dieser Zeit schon viele Freiwillige an ihren Aufgaben wachsen lies.

In Kürze wird Stefanie ihren ersten begleitenden Bildungstag im BFD besuchen. „Da klingen einige Themen ziemlich spannend“, freut sie sich. Nach ihrem ersten Eindruck von ihrem BFD-Referenten ist sie überzeugt, „der ist offen für meine Angelegenheiten“, der hilft mir dabei, ein tolles Jahr zu haben.“

Haben Sie Interesse an einem Bundesfreiwilligendienst? Dann finden Sie hier weitere Informationen.

 

Oct 22, 2015
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